Keep calm, he's a doctor that has a lot of patients to care for, especially when he was away for a week... 
Dr Augustin Betz (Neunkirchen, Germany) The Betz Institute
Interesting to say the least about the angle of the screws
Hi LLto180,
can you please post some pictures, etc. showing your experience with Dr. Betz?
Loads of random people who have no proof post negative things about Betz.
We would love to hear the truth from real patients like you with proof. That will show the truth to everyone. 
Hello everybody,
I'm back again and I know that you waited a long time for my reply. But first of all I have to care for my patients. Above it took me a lot of time to answer and annotate all questions and thoughts.
I'm sorry to reply in this moment in German but I know also a lot of Germans are in the forum.
I will send the translation as soon as possible - I plan to do it before Easter days.
Here my reply in German concerning screw fixation in the tibia:
Fixation zwischen Wadenbein und Schienbein bei Unterschenkelverlängerung:
Von der Natur sind Wadenbein und Schienbein über eine kräftige Struktur, die sogenannte Membrana interossia, verbunden. Diese Membran spannt sich vom proximalen Fibulaende bis in den distalen Bereich und wird dort in Sprunggelenksnähe verstärkt durch die vordere und hintere Syndesmose.
Jede verlängernde Maßnahme am Unterschenkel, die mittels Fixateur extern durchgeführt wird, verbindet im proximalen und im distalen Bereich, d.h. oberhalb und unterhalb der Osteotomie an Tibia und Fibula, das Wadenbein mit dem Schienbein. So bleibt unter kontinuierlicher Distraktion, sprich Verlängerung, die korrekte Zuordnung zwischen Wadenbein und Schienbein erhalten. Dies ist von eminenter Bedeutung:
Würde keine Verbindung von Wadenbein und Schienbein anlässlich einer Verlängerung im Ilisarov-Prinzip durchgeführt und dabei mit den Verbindungsdrähten des Ringfixateurs nur die Tibia erfasst, so käme es unter kontinuierlicher Verlängerung der Tibia zu einer unkontrollierten Verlängerung der Fibula, d.h., die Membran kann die Kräfte, die bei einer Verlängerung auftreten nicht komplett an das Wadenbein übertragen, sodass das Wadenbein geringer verlängert wird als das Schienbein.
Welche Konsequenz hat eine solche unterschiedliche Verschiebung zwischen Waden- und Schienbein:
Im knienahen Bereich des Unterschenkels koold forum es durch die ungleichmäßige Verschiebung zu einer enormen Zunahme der Spannung das Ligamentum collaterale am Knie. Dies bedeutet eine enorme Spannungszunahme auf die lateralen Anteile des Kniegelenkes, eine rasch eintretende Reduktion der Kniegelenksfunktion und Schmerzen. Die Kongruenz der Gelenkmechanik wird gestört.
Im distalen Bereich sind die Auswirkungen weitaus gravierender:
Hier führt die ungleichmäßige Verlängerung von Tibia und Fibula bei fehlender korrekter Fixation zu einer massiven Störung der Gelenkgabelfunktion, das distale Wadenbein, speziell der Außenknöchel verschiebt sich im Verhältnis zur Tibia nach kranial und führt dadurch zu einer massiven Inkongruenz im Sprunggelenksbereich. Dies wiederum führt infolge der Inkongruenz zu einer raschen massiven Arthrose, d. h. extremem Gelenkverschleiß und Schmerzen und im Extremfall bis hin zur Gelenkversteifung, spontan oder durch Operation bzw. zum erforderlichen Gelenkersatz.
Bei Verwendung jeglicher Verlängerungsmarknägel ist das Wadenbein zunächst nicht – nach korrekter Einbringung des Distraktionsmarknagels – in die Fixation und Verlängerung einbezogen, wie dies jedoch beim Fixateur extern der Fall ist (zumindest bei Ringfixateur-Systemen). D.h. es bedarf einer zusätzlichen absolut zuverlässigen Verbindung zwischen Wadenbein und Schienbein im jeweils proximalen und distalen Bereich, um einer unterschiedlichen Verlängerung beider Knochen vorzubeugen.
Dieses Ziel wird bei Einsatz des Verlängerungsmarknagels in der Regel durch Verwendung von separat eingebrachten Querschrauben zwischen Wadenbein und Schienbein erreicht, in der Regel eine Schraube kniegelenksnah und eine Schraube sprunggelenksnah, dort wo auch die Verankerung bei der Versorgung spezieller Sprungelenksfrakturen stattfindet. Wir nennen diese Schraube im unteren Bereich Syndesmosenschraube, bekannt aus der Versorgung der Sprunggelenksfrakturen. Jedoch gibt es hier eine erheblichen Unterschied: bei Verwendung dieser sprunggelenksnahen Schraube, die ca. drei Querfinger oberhalb des Sprunggelenksspaltes angelegt wird, verhindert diese Schraube eine axiale Verschiebung, aber auch eine Aufweitung der Gelenkgabel. Dies ist bei Sprunggelenksfrakturen eines speziellen Typs erforderlich, da die Syndesmose, d.h. die Bandverbindung zwischen Wadenbein und Schienbein, die das korrekte Gabelspiel garantiert, zerstört ist. Hier muss die Schraube sowohl die axiale Verschiebung als auch die Seitverschiebung verhindern.
Bei der Verlängerung ist nur die Verhinderung der axialen Verschiebung gefragt, es sollte sogar durch die Verbindungsschraube gewährleistet werden, dass das normale Gelenkspiel unbedingt erhalten bleibt. Dies erreiche ich in idealer Form durch eine gewindelose, glattschaftige Verbindungsschraube, die exakt parallel zum oberen Sprunggelenk eingebracht wird, entweder von dorsolateral nach ventromedial oder umgekehrt. Ich bevorzuge die Einbringung von ventromedial, da im Bereich des Schienbeins mehr Platz existiert zur Unterbringung des kopfnahen Gewindes, was eine Dislokation der Schraube verhindern muss. Das Wadenbein wird dabei nur belastet durch den Durchmesser der glattschaftigen Schraube und nicht durch das unter dem Kopf gelegene Gewinde.
Mit dieser Schraubenanordnung sowohl proximal als auch distal wird gewährleistet, dass das Wadenbein in idealer Weise um den gleichen Betrag verlängert wird wie das Schienbein und gleichzeitig keinerlei Inkongruenz im Kniegelenks- und insbesondere im Sprunggelenksbereich resultieren kann. Durch die Verwendung spezieller Schrauben wird auch das Gabelspiel so gering wie möglich beeinträchtigt und nur die eine Komponente, nämlich die gefährliche axiale Verschiebung, verhindert.
Nach diesen Ausführungen wird es ihnen leichter fallen zu verstehen, warum eine schräge Einbringung dieser Schraube, egal von welcher Seite sowohl die Anatomie, die Physiologie und die Gelenkmechanik gravierend stört.
Zunächst macht eine Schraube die im Schaftbereich ein Gewinde trägt eine starre Verbindung zwischen Wadenbein und Schienbein, was wir nicht benötigen und was darüber hinaus die Gelenkmechanik derart stört, dass es schlimmstenfalls zu einer knöchernen Verbindung zwischen Wadenbein und Schienbein kommen kann als Antwort des Körpers. Diese knöcherne Brücke wird Synostose genannt und führt zur Verstarrung des Gelenkes mit gravierenden Folgen durch Gelenkzerstörung, Arthrose und Schmerz. Allenfalls hat eine solche Schraube einen Sinn bei hochgelegenen Sprunggelenksfrakuren, weil dadurch die korrekte Einstellung des Wadenbeins bei zerrissenen Bandstrukturen gewährleistet werden soll. Jedoch werden diese Schrauben aufgrund ihrer negativen Folgen sehr früh entfernt, in der Regel nach 6 bis 8 Wochen, um das Gelenkspiel möglichst rasch wiederherzustellen. Selbst in solchen Fällen macht eine schräge Einbringung in der Regel keinen Sinn.
Des weiteren ist eine schräge Einbringung nie in idealer Weise geeignet, eine axiale Verschiebung zu verhindern: selbst unter der Vorstellung einer günstigeren Kraftübertragung während der Distraktion – was definitiv nicht stiold forum – kann es über Seitwärtsverschiebungen zu unkontrollierbaren Druckzunahmen auf das Gelenk kommen, ganz abgesehen vom aufgehobenen Gelenkspiel.
Umso gravierender werden die negativen Folgen im Hinblick auf die notwendige Verweildauer dieser Verbindungsschrauben: im Falle komplizierter Sprunggelenks-frakturen mit Zerreißung der Syndesmose und Anteilen der Membrana interossia werden diese Schrauben nach 6 und 8 Wochen entfernt und der Patient dazu angehalten, nur Teilbelastung auszuüben. In ihrem Fall, bei Unterschenkelverlängerung müssen diese Verbindungsschrauben mindestens noch 2 bis 3 Monate über das Verlängerungsende hinaus belassen werden. Werden sie frühzeitig entfernt, so koold forum es zu einer sekundären Verschiebung mit den oben beschriebenen gravierenden Folgen. Es bedarf vor Schraubenentfernung eines weitgehenden Abbaus der Gewebespannung. Hilfreich ist hierbei, wenn es zu einer knöchernen Überbrückung auch am Wadenbein gekommen ist, da dann die negativen Auswirkungen nach einer Schraubenentfernung nicht mehr zu erwarten sind.
Wenn wir zudem davon ausgehen, dass der Patient in der gesamten Phase der Verlängerung, unmittelbar am OP-Tag beginnend, vollbelastet und sich möglichst viel bewegt um die Osteoregeneration zu stimulieren, dann werden die Folgen einer falsch eingebrachten „Syndesmosenschraube“ um so eklatanter.
Soweit zur korrekten Technik der Verbindung zwischen Wadenbein und Schienbein.
Quote from: handy on February 27, 2014, 11:46:06 PMIf this is the real Dr. Betz then lets hear his medical opinion on the information posted today by Stadiometer. An experienced doctor like Dr. Betz after nearly 30 years in Orthopedics and limb lengthening should easily be able to respond in very detailed medical terminology while avoiding all non specific language. Then we'll know if this is the real Dr. Betz.
http://www.limblengtheningforum.com/index.php?topic=380.msg6072#msg6072
Above Information from Dr. Paley
Above X-Ray from Apotheosis: Screw not angled by Dr. Betz
Above information from Dr. Paley
Above image directly from Dr. Betz website
Quote from: Augustin on April 09, 2014, 08:25:48 AMHello everybody,
I'm back again and I know that you waited a long time for my reply. But first of all I have to care for my patients. Above it took me a lot of time to answer and annotate all questions and thoughts.
I'm sorry to reply in this moment in German but I know also a lot of Germans are in the forum.
I will send the translation as soon as possible - I plan to do it before Easter days.
Here my reply in German concerning osteotomy:
Zur Technik der Osteotomie an Femur und Tibia:
Seit den Anfängen des Ilisarov-Verfahrens wird die Osteotomie von außen durchgeführt. Hierzu sind verschiedene Techniken beschrieben, die sich teilweise Bohrern, teilweise speziellen Meißeln oder der Kombination aus beidem bedienen. Ebenso sind oszillierende Sägen im Einsatz, die - um es vorweg zu nehmen – meines Erachtens für Verlängerungsosteotomien keine Anwendung finden sollten, da die hochfrequente Bewegung zu Hitzeschäden an den Schnittflächen neigt, was wiederum die Heilung stört, ggf. Infekte begünstigt; darüber hinaus bedarf der Einsatz einer oszillierenden Säge des weitaus größeren chirurgischen Zugangs.
Um die knöcherne Heilung, die Osteoregeneration, besser zu verstehen, bedarf es Kenntnissen zur Ernährung des Knochens: in dem Bereich, in dem wir die Verlängerungsosteotomie durchführen müssen, wird der Knochen sowohl vom Endost, d. h. vom intramedullären Gefäßsystem als auch vom Periost, d.h. dem um den Knochen herum befindlichen Gefäßsystem ernährt.
Große Bedeutung wurde daher seit Beginn des Ilisarov-Verfahrens dem Erhalt des intramedullären Gefäßsystems zugesprochen, da bei der Durchtrennung von außen regelmäßig das periostale Ernährungssystem mehr oder weniger kompromittiert wird. Es hat sich jedoch gezeigt, dass durch die von Ilisarov selbst propagierte Corticotomie, d.h. der reinen Durchtrennung der zirkulären Hartsubstanz des Knochens nicht nur das periostale Gefäßsystem in Mitleidenschaft gezogen wird, sondern auch das endostale, auch bei noch so minutiöser Corticotomie-Technik. Arbeiten von Brutscher und Brunner am Forschungsinstitut der AO (Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthese) in Davos haben darüber hinaus nachgewiesen, dass selbst bei Zerstörung beider Gefäßsysteme, sowohl des inneren als auch des äußeren, die knöcherne Heilung erfolgt, jedoch mit erheblicher zeitlicher Verzögerung. Daher muss es unser Bestreben sein, möglichst ein Gefäßsystem zu erhalten.
Wenn also die Indikation zur Anwendung eines Fixateur externe gegeben ist, so macht es Sinn, den Knochen über eine kleine Inzision von außen mit den oben beschriebenen Techniken schonend zu durchtrennen.
Besteht die Indikation zur Anwendung eines Verlängerungsnagels – hierzu gibt es Gott sei Dank im Indikationsbereich der kosmetischen Verlängerung kaum noch Diskussion (seit über zwei Jahrzehnten habe ich mittlerweile erfolgreich versucht, den Sinn der intramedullären Verfahren zu predigen) liegt es ebenfalls nahe, eine Osteotomietechnik zu wählen, die so gering als irgend möglich eine Schädigung der Knochenernährung hervorruft.
Die Anwendung der Marknagelverfahren zur Stabilisierung von Schaftfrakturen an Oberschenkel, Unterschenkel und Oberarm haben uns seit über 6 Jahrzehnten immer wieder gezeigt, wie wichtig es ist, die Frakturreposition und die Stabilisierung indirekt, d.h. ohne Berührung der Frakturregion – durchzuführen. Je weniger wir bei der Versorgung die Frakturregion freigelegt haben, um so besser war unser Heilungsergebnis bezüglich Zeit und Knochenneubildung.
Exakt gleich verhält es sich bei den Verlängerungsosteotomien, die letztlich künstlich herbeigeführte Frakturen darstellen. Je schonender wir die Osteotomie durchführen, umso besser wird unser Heilungsergebnis sein, d.h. wir werden in kürzerer Zeit eine weitaus bessere Knochenneubildung erzielen können. Dies hat gravierenden Einfluss auf die gesamte Nachbehandlungsphase.
Lassen Sie mich daher noch mal zurückkommen auf die beiden Ernährungssysteme, sowohl von außen als auch von innen: bei Einbringung jeglicher Marknägel zerstören wir vorübergehend das intramedulläre Gefäßsystem. In der Folge erholt sich dieses Gefäßsystem wieder, braucht jedoch wertvolle Zeit. Daher muss es in unserem Bestreben sein, soweit irgend möglich das äußere, das sogenannte periostale Gefäßsystem zu erhalten. Hieraus resultiert, dass wir möglichst das periostale System nicht von außen berühren. Was ist also naheliegender, als die Osteotomie über den Kanal durchzuführen, der später für die Einbringung des Marknagels genutzt wird. Hierzu verwenden wir verschiedene Ausführungen der Innensäge. Diese Säge wird vor Einbringung des Marknagels in die Markhöhle eingebracht und durchtrennt sukzessive exakt die Anteile des Cortex (der zirkulären Knochenhartsubstanz) und zwar nur soweit, als es erforderlich ist, durch leichten Druck von außen gegen die Gliedmaße die Fraktur zu komplettieren. D.h. wir berühren in der Regel nicht das Periost. Dies gelingt uns in nahezu 100% der Fälle in schonendster Weise mit einer speziellen von Hand betriebenen Säge die uns jegliche Hitzeentwicklung und damit Störung der Knochenheilung verhindert. Auch haben wir in unserem Repertoire druckluftbetriebene und elektrisch betriebenen Innensägen, jedoch machen wir davon nur selten Gebrauch, da sie wie jede andere oszillierende Säge zur Hitzeentwicklung und damit zur Verbrennung im Bereich der Osteotomieflächen führen können. Lediglich im Bereich der vorderen Schienbeinkante machen wir gelegentlich von diesen oszillierenden Sägen Gebrauch: im Gegensatz zum Oberschenkel, wo die Markhöhle zentral angeordnet ist und die Corticalis annähernd ähnliche dcken zirkulär aufweist, liegt die Markhöhle im dreiecksförmigen Unterschenkelknochen exzentrisch auf der Dorsalseite. Dadurch ergibt sich auf der Ventralseite im Bereich der vorderen Schienbeinkante ein erheblich größerer Corticalisdurchmesser, der aufgrund der größeren Eindringtiefe gelegentlich vorteilhaft mit einer meiner speziellen oszillierenden Sägen komplettiert wird.
Ich weiß, dass die Innensägen nicht beliebt sind, weil sie vom Operateur besonderes Geschick und technisches Einfühlungsvermögen verlangen. Ich hoffe jedoch, dass meine Ausführungen zur Anatomie und Physiologie der Knochenernährung Ihnen zweifelsfrei den Sinn der Durchtrennung des Knochens von Innen in Verbindung mit einem Verlängerungsnagelverfahren zeigen konnten.
I'm back again and I know that you waited a long time for my reply. But first of all I have to care for my patients. Above it took me a lot of time to answer and annotate all questions and thoughts.
I'm sorry to reply in this moment in German but I know also a lot of Germans are in the forum.
I will send the translation as soon as possible - I plan to do it before Easter days.
Here some important general information about my person and limb lengthening.
Dear Limb Lengthening Community,
mein Name ist den meisten von Ihnen bestens bekannt, ich bin Prof. Dr. med. Augustin Michael Betz.
Seit Beginn des Internetzeitalters habe ich nie Zeit in den verschiedenen Foren verbracht. Immer wieder haben mir Patienten von Informationen aus den Foren berichtet, teilweise sehr hilfreiche Informationen für den Patienten und häufig auch unrichtige, falsch verstandene und teilweise sogar für den Patienten gefährliche Informationen. Nachdem ich jetzt von mehreren Patienten auf die Existenz des „Limb Lengthening Forum“ als neue Plattform im Bereich der Verlängerung und auf dortige diffamierende Äußerungen angesprochen wurde, habe ich mir seit ein paar Wochen die Mühe gemacht, in diesem Forum und auch vergleichend im „Make me taller“ Forum zu lesen. Ich war daraufhin wirklich erschüttert über die Informationen, die zu meiner Person verbreitet wurden. So viel Diffamierung, hervorgerufen durch hasserfüllte, absolut nicht berechtigte Kommentare eines einzelnen Patienten unter dem Synonym „Mime“ hätte ich mir nie träumen lassen. Es ist wirklich erstaunlich, wie eine einzelne Person unter einem Pseudonym – ich weiß mittlerweile, um wen es sich handelt und wie wenig Grund dazu besteht – teilweise erfolgreich andere Forenteilnehmer mitreißt und in dieselben Hasstiraden einsteigen lässt.
Daher lassen sie mich, bevor ich auf ihre Fragen bezüglich Osteotomietechnik und Fixationstechnik zwischen Fibula und Tibia eingehe, m. E. wichtige Informationen vorausschicken.
Seit den 70er Jahren befasse ich mich - zunächst an der Universität des Saarlandes und dann an der Universität München - mit dem Illisarov-Verfahren. Aufgrund meiner Expertise im traumatologischen Bereich habe ich stets versucht – nach der Euphorie der Fixateur-externe-Verfahren, die auch heute noch ganz klar ihre Berechtigung haben können - soweit irgend möglich auf interne Verfahren umzusteigen. So habe ich mich – nach ausgedehnten wissenschaftlichen und klinischen Erfahrungen im Bereich der Verriegelungsnagelung – sehr früh mit dem intramedullären Verlängerungsverfahren befasst und dabei zunächst ein System inauguriert, welches auf elektromechanischem Weg mithilfe eines Marknagels sowohl die Verlängerung als auch die Segmentverschiebung ohne jegliche Verbindung nach außen bewerkstelligte. Dieses System wurde von mir entwickelt und zur Serienreife perfektioniert. Im umfangreichen klinischen Einsatz war es – trotz zahlreicher systembedingter Probleme aufgrund der Miniaturisierung – externen Systemen in der Regel um Welten überlegen. Zu diesem Zeitpunkt, als ich damit begann, mich mit internen Verlängerungsverfahren zu befassen, waren die Fixateur-externe-Verfahren auf ihrem größten Verbreitungsstand, sodass nur wenige Chirurgen weltweit sich für interne Systeme und deren Vorteile interessierten. Dies hat mich nicht daran gehindert, kontinuierlich an diesen Systemen weiterzuarbeiten und sie zu perfektionieren. Ich möchte jetzt nicht auf Details der gesamten Historie eingehen, dies würde den Rahmen sprengen, Sie müssen jedoch wissen, dass ich als Entwickler verschiedenster intramedullärer Systeme, Patentinhaber und klinischer Anwender wie kein anderer weltweit mit einem Background von mehr als 30 Jahren verfüge. Gerade vor diesem Hintergrund sind die unwahren Internetbeiträge im Forum geradezu absurd.
Seit über zwei Jahrzehnten führte ich zunächst mit meinem Fitbonesystem, später über kurze Zeit mit dem Original Albizzia System und daran anschließend in weiteren ca. 1000 Fällen jegliche Formen der Verlängerung und Segmentverschiebung bei kosmetischen und medizinischen Indikationen mit umfangreich modifizierten Albizzia-Nägeln durch. Letztlich habe ich dann alle Modifikationen und weitere Neuerungen in ein neues System einfließen lassen, welches ich dann Betzbone® nannte. Dieses System, welches neben dem Nagel weitere Komponenten wie Innensäge, Verriegelungsschrauben, spezielle Zielgeräte zur Achsenkorrektur etc. enthält, ist seit Jahren in seiner Zuverlässigkeit, in seiner Stabilität, in seiner Kontrollierbarkeit und in seiner Verlängerungskapazität jedem anderen System weltweit überlegen und wird darüber hinaus stetig weiterentwickelt. Die Handhabung des Systems ist nach Einweisung absolut fehlerfrei und ohne aufwändige Zusatzapparate durchführbar, prinzipiell ohne radiologische und sonografische Kontrollen im Verlängerungsverlauf, ohne Strahlenbelastung durch regelmäßige Röntgenaufnahmen, ohne Ultraschallkontrollen, ohne häufige klinische Wiedervorstellungen bei sofortiger Vollbelastung und der Möglichkeit der frühen Rückkehr in den Beruf, sofern es sich nicht um harte körperliche Arbeit handelt. Dies beweisen unzählige Fälle zufriedener Patienten. Die wenigsten von ihnen sind jedoch in den Internetforen engagiert, ziehen ihre gesamte Verlängerung erfolgreich und ohne großes Aufheben durch und kehren komplett wiederhergestellt in ihr Arbeitsleben zurück. Selbstverständlich ist der gesamte Ablauf der Verlängerung kein „Zuckerlecken“, die Beschwerden sind sehr unterschiedlich, es gibt Patienten, die keinerlei Schmerzmittel benötigen, andere benötigen Schmerzmittel bis hin zu Opiaten, was jedoch für den gesamten Ablauf kein größeres Problem bedeutet, auch ist am Verlängerungsende der allmähliche Stopp dieser Opiate in der Regel kein Problem.
Selbstverständlich hatten wir im Laufe der Jahrzehnte auch Fehlschläge, diese bestanden zunächst in der Unkontrollierbarkeit der Systeme, die Systeme liefen zu schnell oder zu langsam, selten in einem erwünschten Tempo, die Systeme waren nicht ausreichend tragfähig, so dass Vollbelastung nur mit zusätzlichen Hilfsmittels wie Orthesen (entlastenden Gehapparaten) möglich waren. Ansonsten ist bei bilateraler Verlängerung - was absolut sinnvoll ist - ausschließlich der Rollstuhl angesagt, was zu einer extremen Funktionseinbuße und am Verlängerungsende quasi zu einem erneuten Erlernen der Fortbewegung führt.
So muss als höchste Anforderung an ein Verlängerungssystem, welches im kosmetischen Bereich Anwendung finden soll, die Stabilität hervorgehoben werden. An Stabilität mangelt es allen Systemen, außer dem meinen! Ein System welches nicht Vollbelastung erlaubt, führt dazu, dass zuverlässig nur eine einzige Seite versorgt werden kann; hierbei ist davor zu warnen, Ober- und Unterschenkel in einer einzigen Sitzung zu verlängern, da hierbei eine Verdoppelung der täglichen Verlängerungsstrecke zustande koold forum und hierbei eine extreme Belastung der Weichteilstrukturen resultiert, die zu schwersten Kontrakturen und langen Funktionsdefiziten mit langer Rekonvaleszenz führen. Die in Ermangelung von Stabilität gepriesene einseitige Verlängerung an Ober- und Unterschenkel ist daher äußerst gefährlich und - wenn es sich um Verlängerungsstrecken jenseits von 8 – 10 cm (zusammen am Ober- und Unterschenkel) handelt – absolut davon abzuraten! Selbstverständlich verstehe ich, dass Kollegen ein solches Verfahren, in Ermangelung von Verlängerungssystemen, die Vollbelastung erlauben, anbieten.
Ein weiterer Punkt ist die Verlängerungskapazität: hier mangelt es wiederum bei fast allen Systemen außer beim Betzbone®. Selbstverständlich ist die knöcherne Heilung mit Zunahme der Verlängerungsstrecke erschwert, es stiold forum jedoch nicht – und dies beweisen meine Fälle über die letzten 20 Jahre – dass wie zunächst behauptet wurde keine Verlängerung über 5 – 6 cm hinaus durchgeführt werden darf wegen irreparabler Schäden; mittlerweile propagiert man – nachdem die Systeme mehr Kapazität erlauben - auch eine wenig riskante und vertretbare Verlängerung bis 8 cm, sobald die Systeme wiederum mehr können, wird auch dann in größeren Verlängerungsstrecken kein Problem mehr gesehen werden. Tatsache ist jedoch, dass ich seit mehr als 20 Jahren Verlängerungsstrecken von 10 cm und mehr in einer Region realisiere - ohne nachweisbare Schäden! Ich bin sicher, dass auch diese extremen Verlängerungsstrecken in Zukunft sofort propagiert werden, sobald ein anderes System als der Betzbone® in der Lage ist diese Strecken zu realisieren. Dann wird auf einmal eine solche große Verlängerungsstrecke nicht mehr als unkalkulierbares Risiko bezeichnet. Bis heute zeigen auch die aktuellsten in den Foren veröffentlichen Statistiken Verlängerungsstrecken im Mittel zwischen 3 und 5 cm, was lächerlich ist im Hinblick auf die produzierten Behandlungskosten, und dem geringen Zugewinn an Körpergröße. Diese größeren Verlängerungsstrecken haben ein höheres Heilungsrisiko – wobei bei einer primären Verlängerung aus kosmetischen Gründen in meinen Fällen kein einziger Fall vorlag, der je eine Spongiosaplastik brauchte, allenfalls eine „Anfrischung“ der Verlängerungsregion und Stabilisierung mit einem soliden Marknagel.
Selbstverständlich weisen kurze Verlängerungsstrecken eine kürzere Heilungszeit und ein geringeres Heilungsrisiko auf. Jedoch findet sich in meiner großen Zahl primärer langstreckiger Verlängerungen aus kosmetischen Gründen kein einziger Fall, der je eine Spongiosaplastik benötigte; bei schwachem Regenerat hat stets die Anfrischung der Verlängerungsregion und die erneute Stabilisierung mit einem soliden Marknagel die knöcherne Heilung herbeigeführt.
Ein weiterer wichtiger Punkt im Ablauf einer erfolgreichen Verlängerung ist die Kontrollierbarkeit der Systeme. Bis heute sind alle auf dem Markt befindlichen Systeme unzureichend in ihrer Kontrollierbarkeit, zumindest aufwändig durch häufige klinische und radiologische sowie sonografische Kontrollen, der frühere Albizzia-Nagel und der Betzbone® ausgenommen.
Mit dem Betzbone® weiß der Patient zu jedem Zeitpunkt an jeder Stelle in der Welt ohne technische Hilfsmittel, wie viel Verlängerung er durchgeführt hat. Er dokumentiert hierzu lediglich auf einem Blatt Papier mit einem Stift seine durchgeführten Verlängerungsschritte und weiß aufgrund der Gewindesteigung exakt seinen Verlängerungsstand. Kein anderes System weltweit ist in der Lage, auch nicht mit noch so aufwendiger aparativer Technik – auch nur annähernd diese Präzision zu erzielen.
Der Verlängerungs-Komfort ist durch kein anderes System zu überbieten. Hiermit meine ich die freie Fortbewegung des Patienten, auf langen Distanzen von mehreren Kilometern natürlich unter Zuhilfenahme von Unterarmstockstützen, nicht nur zur Schonung der Implantate sondern auch zur Perfektionierung des Gangbildes.
Unter Behandlungskomfort verstehe ich auch die Gestaltung der täglichen Verlängerungsschritte: führt die zunehmende Gewebespannung zu erheblichen Schmerzen und Funktionsbehinderungen, so erlaubt die Stabilität und sichere Mechanik des Systems eine Reduzierung bzw. einen kurzfristigen Stopp der Verlängerungsschritte ohne Risiko einer vorzeitigen knöchernen Überbrückung. Dies wird erreicht durch die stabile Mechanik, die selbst nach größeren Verlängerungspausen zum Zwecke des Wohlbefindens in der Lage ist, erneut ohne Nachteile die Verlängerung fortzusetzen. Besonders hilfreich ist hierbei auch die Durchführung kleinerer Verlängerungsschritte als 1 mm am Oberschenkel oder z. B. 0,7 mm am Unterschenkel. Hierbei ergibt sich rein rechnerisch zwar eine zeitliche Verlängerung der Wachstumsphase; jedoch zeigen zahlreiche Verläufe, die mit kleineren täglichen Verlängerungsschritten gearbeitet haben, nicht nur die bessere Osteoregeneration in kürzerer Zeit sondern auch die weitaus bessere Rekonvaleszenz mit Vermeidung bzw. Reduzierung von Funktionsdefiziten und Kontrakturen. D.h. in kürzerer Zeit wird letztendlich eine Normalisierung des Lebens erreicht.
Auch hierin können andere Systeme nicht mit dem Betzbone® konkurrieren, da die schwachen Antriebsmechanismen sehr rasch zum Stillstand der Verlängerung führen.
Gravierend koold forum hinzu, dass sämtliche anderen Verlängerungssysteme einer Überbohrung von 2 bis 2, 5 mm bedürfen, um eine weitgehend zuverlässige Funktion zu gewährleisten, da die geringste Verklemmung bereits aufgrund der schwachen Kraft zum Systemstillstand führt. In vielen Fällen kleiner Knochendurchmesser ist daher die Verlängerung mit intramedullären Systemen, die der Überbohrung von 2 bis 2,5 mm bedürfen, um die Funktion zu gewährleisten, nicht möglich oder sehr riskant.
Aufgrund der großen Kraft, die der Betzbone® in der Lage ist auf den Knochen zu übertragen und in Verbindung mit der soliden anatomie- und physiologiegerechten Verbindung zwischen Fibula und Tibia kann auf die sonst übliche Fibulasegmententfernung verzichtet werden. Diese Segmententfernung wird propagiert, um eine frühzeitige Heilung der Fibula und damit ein Stillstand der Verlängerung zu vermeiden. Es ist richtig, dass die endgültige knöcherne Heilung der Fibula nicht erforderlich ist, jedoch freue ich mich über jeden Fall, der am Ende der Verlängerung auch die Konsolidierung der Fibula in korrekter Position herbei geführt hat.
Ein weiterer wichtiger Punkt, der von großer Bedeutung sein kann, ist die Korrosion. Jegliche, auf dem Weltmarkt befindlichen Implantate können Korrosion entwickeln. Das Innenleben dieser Implantate enthält Materialien, die nicht korrosionsbeständig sind und aufgrund der elektromechanischen Eigenschaften auch nicht anders ausgewählt werden können. So lässt sich nur mit einer Dichtung das Eindringen der aggressiven Körperflüssigkeit in das Innere des Systems vermeiden. Insbesondere bei Zunahme der Verlängerung und damit ausgefahrenem Teleskop wird die Dichtung mehr belastet und lässt nicht selten Körperflüssigkeit in das Innere des Systems eindringen, was dort zu extremer Korrosion führt. Diese rostige Flüssigkeit dringt dann wiederum in die Markhöhle über die insuffiziente Abdichtung und führt dort zu Krankheitszeichen wie bei einer schwersten Infektion mit Rötung, Schmerzen, Schwellung. Nur die sofortige Nagelentfernung mit intensiver Spülung der Markhöhle führt hier zur Beruhigung.
Ein weiteres Phänomen ist in diesem Zusammenhang in Verbindung mit der angestrebten hermetischen Abriegelung der im Nagelinneren gelegenen Komponenten erwähnenswert: in mehreren Fällen habe ich erlebt, dass Patienten während des Aufenthaltes in größeren Höhen jenseits von ca. 2000 Metern, insbesondere während der Rückflüge über extreme, nicht therapierbare Schmerzen geklagt haben. Sobald wieder meeresniveauähnliche Höhen erreicht werden ist der Schmerz aufgehoben. Wir sind diesem Phänomen nachgegangen und können hierfür ausschließlich einen Gasaustritt aus dem Inneren des Systems über die Dichtung in die Markhöhle verantwortlich machen. Diese Schmerzen sind derart gravierend, dass sie in der Regel mit keinerlei Schmerzmittel zu behandeln sind.
Beide Punkte, sowohl Korrosion als auch der extreme Schmerz in großen Höhen, sind im Falle des Betzbone® ausgeschlossen: es gibt keinerlei Abdichtung zwischen den inneren und äußeren Nagelkomponenten, die Körperflüssigkeit zirkuliert beliebig und füllt unmittelbar nach Implantation das Nagelinnere auf. Ich erinnere mich z. B. an einen Patienten aus Colorado, der nach Oberschenkelverlängerung vor Jahren nicht in die Berge auf größere Höhe zurückkehren konnte aufgrund unerträglicher Schmerzen. Er musste seine gesamte Verlängerung in Denver durchführen und dort seiner Arbeit nachgehen. Bei der Jahre später durchgeführten Unterschenkelverlängerung mit dem Betzbone® hatte der Patient verständlicherweise die gleiche Angst. Es traten nicht nur bei ihm sondern auch bei anderen Patienten keinerlei derartige Schmerzsymptome durch Druckveränderungen auf.
Aufgrund der nicht möglichen Korrosion – da es gelungen ist sämtliche Einzelteile des Nagels aus absolut antikorrosiven Materialien herzustellen – ist der Betzbone® der einzige Nagel, der nicht zwingend entfernt werden muss. Trotzdem plädiere ich für die Entfernung, da es sich meist um jüngere Patienten handelt und der Knochen nach Entfernung des aussteifenden Nagels seine Rigidität verliert und wieder in seine alte Elastizität zurück findet nach dem entsprechenden Remodelling des Knochens.
Bezüglich Bedienbarkeit ist das System ebenfalls von keinem anderen System weltweit übertroffen. Es sind keine schweren und voluminösen Apparaturen erforderlich um die Verlängerung durchzuführen. Die gern ins Feld geführten Schwierigkeiten beim sogenannten „Clicken“ lösen sich in Wohlgefallen auf, wenn der Patient durch seinen Operateur oder erfahrene Mitarbeiter des Teams, in meinem Fall z.B. Daniela in die Funktion des Systems während des stationären Aufenthaltes eingewiesen wird und seine Ängste, selbst Hand anzulegen abgebaut sind. Dann ist der Patient an jeder Stelle weltweit in der Lage, seine Verlängerung unter einfachster Kontrolle, ohne erforderliche Apparate durchzuführen. Dieser Zustand ist in Verbindung mit der erwähnten Stabilität der Systeme von unbeschreiblichem Wert. Auch wenn in Einzelfällen die Vermittlung der Clickbewegung schwierig war, so gibt es keinen Patienten, der sein Ziel nicht erreicht hätte.
Insbesondere sind viele unserer Patienten in der Lage ihrem Beruf nachzugehen, wenn es sich wie gesagt nicht um schwere körperliche Arbeiten handelt; hierbei wird vom Patienten immer wieder die Ablenkung während der Arbeit als positiv beschrieben; unangenehm bleiben für viele Patienten die Nächte und die Wochenenden, wo ihnen die entsprechende Ablenkung fehlt.
Danke, Augustin.
Quote from: kusop on April 11, 2014, 08:50:52 PMDanke, Augustin.
Please be polite to him by saying Dr. or professor....or the very least Mr.!!!!
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Hi guys, it's me Nader
For those who do not know me I am working together with Prof. Betz and I am now translating everything he posted into English. I am really sorry that I could not do it sooner but I had a lot of work at the university. I'm planning to post the translation at the end of this week.
Cheers
Nader
Quote from: GP203 on May 12, 2014, 03:46:10 PMHi guys, it's me Nader
For those who do not know me I am working together with Prof. Betz and I am now translating everything he posted into English. I am really sorry that I could not do it sooner but I had a lot of work at the university. I'm planning to post the translation at the end of this week.
Cheers
Nader
Look forward to it. 
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